Wenn ein Partner oder eine Partnerin unter Trauma-Folgen leiden, insbesondere unter solchen sexualisierter bzw. sexueller Gewalt, dann spüren Partner/Partnerinnen oft für sie seltsame und manchmal belastende Verhaltensweisen der traumatisierten Menschen. Sie können diese antriggern. Sie können Übertragungen ausgeliefert sein. Sie können mit ihren Bemühungen um Nähe und liebevolles Verhalten auf Abweisung stoßen. Diese Erfahrungen müssen nichts damit zu tun haben, dass ihr/e Partner/in sie nicht liebt oder nicht mit ihnen die Liebe im Alltag leben möchte. Nein, es sind Folgen von traumatischen Erfahrungen, insbesondere Gewalterfahrungen einschließlich sexualisierter Gewalt. Diese Erfahrungen können zum Beispiel durch Nähe, durch Berührungen, Töne, Gerüche oder andere Erfahrungen wieder ausgelöst werden.
Hilfreich für die Angehörigen ist die Haltung des dreifachen UND, die hier kurz skizziert werden soll.