Trost, Teil 2: Trost und Glaube

 

 

 

Wer gläubig ist und an Gott, an ein höheres Wesen glaubt, wird Trost in diesem Glauben finden. Die meisten Hinweise und Veröffentlichungen, die den Trost betreffen, beziehen sich auf einen solchen Glauben. Wer glaubt und seinen Glauben lebendig spürt, wird Trost finden in der Geborgenheit durch Gott, wie auch immer er genannt wird. Er wird sich geborgen und getragen fühlen von höheren Wesen, an die er glaubt, und er wird vielleicht Trost finden in der Vorstellung von Himmel, ewigem Leben oder Wiedergeburt.

Doch nur eine Minderheit der Menschen im deutschsprachigen Raum ist gläubig. Was ist mit ihnen? Wie können, wie sollen, wie dürfen sie Trost finden?

Eine Frau fragt:

„Mein Mann ist gestorben und ich bin untröstlich. Ich würde ja gerne daran glauben, dass wir uns im Himmel oder wo auch immer wiederbegegnen. Doch ich kann das nicht. Mein Kindheitsglaube wurde von meinen Eltern so beschädigt, dass das einfach nicht mehr geht. Wie kann ich Trost finden?“

Wie dieser Frau geht es vielen Menschen. In den folgenden Beiträgen werde ich mich darum bemühen, besonders all den nicht-gläubigen Menschen, die verletzt wurden und Trost brauchen, Anregungen und Hinweise zu geben.

Weitere Artikel dieser Serie: << Trost, Teil 1: Trost und TraumaTrost, Teil 3: Trost ist Beziehung >>

About Udo Baer

Dr. phil. (Gesundheitswissenschaften), Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und Wissenschaftlicher Berater der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für soziale Innovationen (ISI) sowie des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Mitinhaber des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB), Autor

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