Artikel-Serie "Gewaltprävention in sozialen Institutionen"
- Gewaltprävention in sozialen Institutionen, Teil 1: Warum ein Gewaltpräventionskonzept notwendig ist
- Gewaltprävention in sozialen Institutionen, Teil 2 : Die Haltung
- Gewaltprävention in sozialen Institutionen, Teil 3 : Prävention
- Gewaltprävention in sozialen Institutionen, Teil 4: Erste Hilfe
- Gewaltprävention in sozialen Institutionen, Teil 6: Implementierung
- Gewaltprävention in sozialen Institutionen, Teil 5: Zweite Hilfe
Zweite Hilfe meint weitergehende Schritte:
- Wesentlich ist eine Nachbesprechung aller beteiligten Mitarbeiter/innen. Sie soll dazu dienen, die Maßnahmen zu reflektieren, und nach möglichen Vorwarnsignalen suchen, um möglicherweise künftig präventiv tätig werden zu können.
- Mit den Bewohner/innen und Klient/innen, ob beteiligt oder nicht, wird über den Vorfall und die Konsequenzen gesprochen. Dabei kann deutlich werden, dass Menschen mit Ängsten und Co-Traumatisierungen besondere Unterstützung benötigen. In jedem Fall dienen solche Besprechungen der Transparenz und sind ein Zeichen für die Haltung „Keine Gewalt!“.
- Die Erfahrungen sollten in Supervision und Fortbildungen einfließen.
- Ebenso in die Öffentlichkeitsarbeit mit anderen Institutionen (Polizei usw.)
- Es ist notwendig, Tätern zu helfen, wo dies möglich ist und sie es zulassen. Doch der Grundsatz lautet: Opferschutz geht vor Täterschutz.
- Erste Hilfe bei Traumatisierungen, Teil 4: Nicht drängen, nicht drängeln - 22. Juni 2026
- Erste Hilfe bei Traumatisierungen, Teil 3: Stress triggert ! - 22. Mai 2026
- Erste Hilfe bei Traumatisierungen, Teil 2: Der erste Mensch ist am wichtigsten - 22. April 2026
- Erste Hilfe bei Traumatisierungen, Teil 1: Welchen Stellenwert hat die Erste Hilfe? - 24. März 2026
- Stolz und Trauma-Erfahrungen - 24. Februar 2026