Autor Udo Baer

Baer, web

Stationen

Dr. phil. (Gesundheitswissenschaften), Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Mitbegründer und Wissenschaftlicher Berater der Zukunftswerkstatt therapie kreativ, Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für soziale Innovationen (ISI) sowie des Instituts für Gerontopsychiatrie (IGP), Vorsitzender der Stiftung Würde, Mitinhaber des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB), Autor.

Vita

Geboren 1949 in der Niederlausitz, kurz vor dem Mauerbau 1961 Flucht und Wechsel an den Niederrhein. Nach Schule und Studium Praxiserfahrungen in der Erwachsenenbildung und in Gemeinwesen-Projekten, Leitung von Modellprojekten. Dann 1987 Gründung und Aufbau der Zukunftswerkstatt therapie kreativ. Geschäftsführer, Therapeut, Seminarleiter, Konzeptentwickler, Leiter von Forschungsprojekten, Autor, Referent …

Forschung

Mehrere Projekte qualitativer Sozialforschung. Stets mit der Zielsetzung, nicht nur das Verhalten der Menschen, sondern auch ihr Erleben zu würdigen und um Schlussfolgerungen für Therapie und Prophylaxe zu ziehen.
Schwerpunkte:
– Erleben von Menschen mit Demenzerkrankungen (Promotion)
– Transgenerative Weitergabe traumatischer Erfahrungen (gemeinsam mit seiner Frau Gabriele Frick-Baer)
– Folgen von Kriegstraumata
– Erleben von Menschen mit Essstörungen

 

Weitere Informationen zu Dr. Udo Baer finden Sie auf www.baer-frick-baer.de.

5 Kommentare zu “Autor Udo Baer

  1. Sehr geehrter Herr Baer,
    für unseren Pflegefachtag am 24. Mai 2016 suche ich einen Referenten für das Thema „Trauma und Alter“.
    Können Sie mir jemanden für das Thema empfehlen? Das gesamte Team von http://www.traumaundalter.de ist leider an diesem Tag ausgebucht.
    Vielleicht haben Sie selbst Zeit und Lust in die alte Heimat zu reisen.
    Mit besten Grüßen
    Renate Tewes

    • Hatte Ihnen schon geantwortet, sehe aber gerade, dass das nicht weggegangen ist. Entschuldigen Sie mein technisches Unvermögen. Also noch einmal: Danke für die Anfrage, bin aber leider dann im Urlaub.
      Herzliche Grüße
      Udo Baer

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Bär,

    ich war heute bei Ihrem Vortrag in der Urania und möchte mich auch auf diesem Wege bei Ihnen für die vielen neuen Erkenntnisse bedanken.
    Bitte richten Sie auch Ihrer Frau meinen Dank dafür aus, daß sie mir noch mit einem persönlichen Rat geholfen und mir sehr geduldig zugehört hat.
    Im Gespräch mit Ihrer Frau ist mir nochmals sehr deutlich geworden, daß meine persönliche Lebenserfahrung nicht war, daß die Generationen strikt voneinander getrennt lebten und daher die Trennlinien und damit verbundene Sprachlosigkeiten nicht überwunden werden mußten. Bei mir war es vielmehr so, daß die Welt meiner Eltern und die meinige nicht genug voneinander getrennt waren. Unser Lebensgefühl (Musik, Politik etc.) war – aus sehr unterschiedlichen Gründen – zu ähnlich. Von mir zu meinen Töchtern ist der Generationen-Abstand nochmals geschrumpft. Ich lasse mich nicht auf meinen „Rentner-Platz“ verweisen, lebe auch in der digitalen Welt etc. Wie soll sich die Generation meiner Töchter noch abgrenzen? Ich habe 2 Töchter. Die ältere ist mir sehr ähnlich – und läßt öfter lange nichts von sich hören. Ich habe gelernt, daß dies keine Ablehnung mir gegenüber bedeutet. Die jüngere kann mit meinem Kontaktbedürfnis viel entspannter umgehen. Gelegentlich teile ich meiner älteren Tochter mit, daß ich mir eine intensivere Beziehung wünsche, hüte mich aber davor, ihr Vorwürfe zu machen. Ich glaube, daß sich meine Tochter öfter von sich Kontakt zu mir aufnehmen wird, wenn sie das Zutrauen hat, sich von mir „auf Augenhöhe“ abgrenzen zu können, d.h. auch, in mir nicht mehr nur die Mutter zu sehen, sondern einen anderen Erwachsenen, von gleich zu gleich. Zu all diesen Überlegungen hat Ihr Vortrag den Anstoß gegeben und das freundliche Zuhören Ihrer Frau. Nochmals herzlichen Dank dafür.
    Ich wünsche Ihnen Beiden noch einen schönen Abend und verbleibe
    mit freundlichen Grüßen
    Barbara Höhn

  3. Lieber Udo Baer,
    ich bin Hartmut Kapteina und bin auf die Besprechung Ihres Buches „DDR-Erbe in der Seele“ in der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“ gestoßen. Ich weiß, dass Ingrid Kolb bei Ihnen und Ihrer Ehefrau ihre Ausbildung zur Kreativ-Therapeutin gemacht hat. Was ich nicht weiß, ob wir uns irgendwann oder irgendwo schon einmal begegnet sind.
    Ihr Buch hat mich sehr tief berührt. Zum einen, weil ich selbst Flüchtling bin (infolge der Flucht vor den Russen und Polen 1945 aus Ostpreußen) und weil meine Ehefrau ebenfalls und zwar 1951 aus der DDR (Bernitt in Mecklenburg Vorpommern) als „politischer Flüchtling“ mit ihrer Familie geflüchtet ist. Da können Sie sich vorstellen, wie tief mich Ihre eigenen Schilderungen aus Ihrem Leben und denen Ihrer Interviewpartner bewegt haben. Ich lese Ihr Buch allein, weil meine Frau zur Zeit verreist ist. Wenn sie aber zurück kommt, werde ich es ihr vorlesen, wie es bei uns üblich ist.

    Nach der „Wende“ war ich oft in den „neuen Bundesländern“ und habe mit Axel Reinhard und Christoph Schwabe viel zusammen gearbeitet, in Dresden, in Wetzdorf und später in Crossen und Bad Klosterlausnitz. Durch Ihr Buch werden diese Orte und die Begegnungen mit diesen Personen heftig lebendig.
    Wie gesagt, es könnte sein, dass wir uns während dieser Zeiten und an diesen Orten begegnet sind. Bitte klären Sie mich darüber auf.
    Eventuell kann darüber ein Austausch zustande kommen.

    Jedenfalls möchte ich Ihnen herzlich zu Ihrem Buch gratulieren und mich und bei allen Ihren Interviewpartnern, die sich mit ihrer Offenheit und ihrem Vertrauen zur Verfügung bereit erklärt haben, bedanken.
    Mit freundlichen Grüßen, Hartmut Kapteina

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