Die zehn für mich wichtigsten Bücher zu Traumaverständnis und Traumatherapie

Becker, D. (1992): Ohne Hass keine Versöhnung. Das Trauma der Verfolgten. Freiburg
Ein kluges Buch, das aus Erfahrungen langer Arbeit mit Folteropfern erwachsen ist.

Fischer, Gottfried; Riedesser, Peter (2003): Lehrbuch der Psychotraumatologie. Basel
Immer noch die beste Darstellung psychotraumatologischer Forschungsergebnisse und Theoriebildung

Frick-Baer, G. (2009): Aufrichten in Würde. Modelle und Methoden leiborientierter kreativer Traumatherapie und -begleitung. Neukirchen-Vluyn
Die umfassende und konkret anregende Darstellung leiborientierter Traumaarbeit mit vielen kreativ-methodischen Anregungen.

Frick-Baer, G. (2013): Trauma – Am schlimmsten ist das Alleinsein danach: Sexuelle Gewalt – wie Menschen die Zeit danach erleben und was beim Heilen hilft. Neukirchen-Vluyn
Die erste und bislang einzige Studie, die die Zeit nach der sexuellen Gewalt untersucht und daraus Konsequenzen für Traumaverständnis und Traumabegleitung zieht.

Herman, Judith (1987/2014): Die Narben der Gewalt. Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. Paderborn
Der Klassiker. Die erste und immer noch aktuelle Darstellung der Folgen sexueller Gewalt und deren Überwindung.

Huber, Michaela (2012): Trauma und die Folgen. Trauma und Traumabehandlung, Band 1 und 2. Paderborn
Sehr umfassende Beschreibung der Traumathematik mit besonderem Schwergewicht auf Dissoziationen-

Keilson, H. (1979): Sequentielle Traumatisierung bei Kindern. Stuttgart
Die erste Untersuchung der Bedeutung und der Auswirkungen aufeinander folgender Traumatisierungen.

Kolk, Bessel A. van der; Mc Farlane, Alexander C.; Weisaeth, Lars (Hrsg.) (2000): Traumatic Stress. Grundlagen und Behandlungsansätze. Paderborn
Überblick über Forschungsansätze und -ergebnisse.

medica mondiale e.V.; Karin Griese (Hrsg.) (2004/2006): Sexualisierte Kriegsgewalt und ihre Folgen. Handbuch zur Unterstützung traumatisierter Frauen in verschiedenen Arbeitsfeldern. Mabuse-Verlag, Frankfurt/M.
Ein Handbuch, wie es sein soll. Umfassend und nützlich.

Röhr, H.-P. (2006): Ich traue meiner Wahrnehmung. Sexueller und emotionaler Missbrauch. München
Ist für viele Betroffene eine große Hilfe, um ihren eigenen Wahrnehmungen zu trauen.

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